Kommunalwahl 2026: Demokratie beginnt vor Ort

Die Kommunalwahl 2026 ist entschieden – doch Demokratie endet nicht mit der Stimmabgabe. Gerade in Städten und Gemeinden wird sie konkret erlebbar: Hier werden Entscheidungen getroffen, die den Alltag direkt betreffen, weshalb die Kommune als „Keimzelle der Demokratie“ gilt. Mit der Wahl wurden die politischen Weichen gestellt, doch jetzt beginnt die eigentliche Arbeit der gewählten Gremien – und gleichzeitig bleibt auch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Denn Demokratie ist kein einmaliger Akt am Wahltag, sondern ein fortlaufender Prozess. Ob durch Engagement vor Ort, Beteiligung an politischen Prozessen oder den Austausch mit Verantwortlichen: Wer sich einbringt, kann die Entwicklung der eigenen Gemeinde aktiv mitgestalten.

Reel Talk – politische Social Media Analyse & die eigene Videobotschaft

Soziale Medien prägen die politische Meinungsbildung junger Menschen – zwischen Information, Unterhaltung und Manipulation. Der Workshop „Check den Feed! Hate, Fake & Fakten“ vermittelt Jugendlichen von 14–18 Jahren praxisnah, wie politische Inhalte entstehen, wie Desinformation und Hate Speech funktionieren und wie sie Fakten prüfen können. In interaktiven Arbeitsphasen analysieren die Teilnehmenden reale Beispiele aus sozialen Netzwerken und entwickeln eigene Social-Media-Beiträge. Ziel ist es, Medienkompetenz zu stärken, kritisches Denken zu fördern und einen reflektierten, demokratischen Umgang mit digitalen Inhalten zu unterstützen.

„Bausteine der Demokratie“ – Kinder gestalten Demokratie

„Bausteine der Demokratie“ ermöglicht Kindern, Demokratie durch aktives Mitgestalten ihres Schulumfelds unmittelbar zu erleben. An der Geisbergschule Linsengericht gestalten Schüler:innen gemeinsam eine Bushaltestelle sowie einen Freundschafts- und Spielbereich und erfahren dabei echte Mitbestimmung. Durch künstlerische Prozesse lernen sie, Verantwortung zu übernehmen, Kompromisse zu finden und ihre eigenen Ideen wirksam einzubringen. So stärkt das Projekt demokratische Selbstwirksamkeit und legt eine wichtige Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe.

Voll motiviert – Zukunft mit Perspektive

Der Aktionstag richtet sich an junge Menschen und unterstützt sie dabei, eigene Stärken zu erkennen, Perspektiven zu entwickeln, Orientierung zu finden und Verantwortung zu übernehmen. Im Mittelpunkt stehen Demokratie, Teilhabe und Selbstwirksamkeit als Grundlagen für ein respektvolles Miteinander. Durch persönliche Begegnungen, Impulse und Workshops erhalten die Jugendlichen Motivation, konkrete Handlungsideen und Zuversicht für die Gestaltung ihrer eigenen Zukunft.

Teilhabe VEREINfacht

„Teilhabe VEREINfacht“ – am 20. September 2025 im Dorfgemeinschaftshaus Gelnhausen-Höchst.
Die barrierefreie Netzwerkveranstaltung des Behindertenrats und der Ehrenamtsagentur MKK im Rahmen der Interkulturellen Wochen sensibilisiert für Inklusion im Ehrenamt, zeigt gute Praxis und eröffnet Wege zur Teilhabe. Fachvorträge, Praxisbeispiele und das Mitmachangebot „Barrieren erleben“ laden kostenfrei zum Austausch und Miteinander ein.

Kunst und Demokratie

Jugendliche der Jugendarrestanstalt Gelnhausen haben sich unter der Leitung der Künstlerin Sanja Zivo intensiv mit Demokratie, Vielfalt und Teilhabe auseinandergesetzt. Im Rahmen einer kreativen Aktionswoche entstand ein Mahnmal, das diese Themen künstlerisch sichtbar macht. Die offizielle Enthüllung findet am 27. März 2025 auf der Müllerwiese in Gelnhausen statt. Das Kunstwerk bleibt dort dauerhaft bestehen und soll als Symbol für eine offene Gesellschaft zum Nachdenken anregen.

Poetry Slam: 50 Jahre MKK

Das Jugendforum veranstaltet einen Poetry Slam. Die namenhaften Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland setzen sich in ihren Beiträgen mit verschiedenen gesellschaftlichen Themen wie Vielfalt, Teilhabe und Gerechtigkeit auseinander. Dabei bedient sich jeder seiner eigenen Mittel und Stile – von lyrisch bis poetisch, von ernst bis nachdenklich.

Wir sind bunt

Die Ausstellung konzentriert sich auf das Thema „Ankommen in Deutschland“ und präsentiert die individuellen Perspektiven der Schülerinnen und Schüler auf Themen wie Demokratie, Vielfalt und Partizipation. Eine interaktive Mitmachstation ermöglicht es den Gästen, ihre eigenen Gedanken und Eindrücke zu Demokratie und Vielfalt festzuhalten.

Gesichter und Geschichten

Gesichter und Geschichten ist dem gegenwärtigen jüdischen Leben in Deutschland gewidmet. Durch die Darstellung von individuellen Geschichten und persönlichen Erfahrungen wird das reiche Spektrum jüdischer Identitäten und Lebensweisen hervorgehoben.

Moritz Daniel Oppenheim macht Schule

Die Projektwoche widmet sich dem Leben und Werk des Hanauer Künstlers Moritz Daniel Oppenheim (1800-1882) und dessen Bedeutung im Kontext der jüdischen Emanzipation. Der Fokus liegt nicht auf der NS-Diktatur sondern auf dem lebendigen jüdischen Leben der Gegenwart.