Antidemokratische Kräfte in sozialen Medien

Digitale Desinformation beeinflusst Meinungen und gefährdet demokratische Prozesse. Der Vortrag mit hr-Reporter Volker Siefert zeigt, wie Fake News, algorithmische Manipulation und extremistische Akteure soziale Medien gezielt nutzen. Anhand aktueller Beispiele wird erklärt, wie emotionale Inhalte Reichweite erzeugen und Debatten verzerren. Gleichzeitig vermittelt der Vortrag praktische Ansätze, um Desinformation zu erkennen und sich gegen digitale Manipulation zu schützen.

Bühne frei für Haltung: Tanztheater

Die Produktion „Europa Brennt“ der Tanzkompanie ARTODANCE macht gesellschaftliche Konflikte und demokratische Werte körperlich erfahrbar und lädt Jugendliche ein, aktiv in das Bühnengeschehen einzugreifen. In Workshops und Forumtheater-Szenen entwickeln sie eigene Handlungsmöglichkeiten – für mehr Haltung, Zivilcourage und Beteiligung im Alltag.

Gelnhausen und die Menschenrechte

Der Stadtrundgang „Gelnhausen und die Menschenrechte“ führt am 10. Dezember 2025 zu historischen Orten der Stadt. Dabei zeigt er, wie sich Krisen, Verfolgung und gesellschaftliche Entwicklungen auf das Leben der Menschen auswirkten – und warum Menschenrechte heute weiterhin geschützt werden müssen. Der Rundgang verbindet lokale Geschichte mit aktuellen Fragen zu Demokratie und Verantwortung. Anmeldung über die Bildungspartner Main-Kinzig GmbH.

Meine Talente für unsere Stadt!

Kinder und Jugendliche wollen Verantwortung übernehmen und ihre Fähigkeiten sichtbar machen. Die Aktionsmesse bot ihnen dafür eine niedrigschwellige Plattform. Sie erhielten Raum, ihre Ideen und Projekte vorzustellen, ins Gespräch zu kommen und erste Schritte der Weiterentwicklung zu gehen. Solche Formate stärken Selbstwirksamkeit, schaffen Zugang zu Engagement und machen demokratische Teilhabe konkret erlebbar. Mehr denn je brauchen wir Angebote, die junge Menschen ermutigen – denn wir brauchen mehr, und vor allem jüngere, Ehrenamtliche.

Ich bin kein Rassist, aber…

Im Rahmen des Projekts „Schwarze Schafe – Ich bin kein Rassist, aber…“ setzten sich Schüler*innen des Grimmelshausen-Gymnasiums Gelnhausen intensiv mit Rassismus und Diskriminierung auseinander. In interaktiven Workshops lernten sie, stereotype Denkmuster zu erkennen, Perspektivwechsel zu üben und Handlungsmöglichkeiten gegen rassistisches Verhalten zu entwickeln. In Rollenspielen und Diskussionen lernten die Jugendlichen, kritisch zu denken, Haltung zu zeigen und sich im Alltag mutig gegen Rassismus einzusetzen.

Mobbing – Wenn Ausgrenzung einsam macht

Das Theaterstück thematisierte, wie schnell Ausgrenzung im Schulalltag entstehen kann und welche Folgen sie für Betroffene und Mitwirkende hat. Durch interaktive Szenen wurden die Schüler:innen aktiv einbezogen und erlebten, wie wichtig Empathie, gegenseitiger Respekt und Zivilcourage sind. Ziel des Projekts war es, das Bewusstsein für (Cyber-)Mobbing zu schärfen, Handlungsstrategien im Umgang mit Konflikten zu vermitteln und ein verantwortungsvolles Miteinander zu fördern.

Demokratie inklusiv – mitdenken, mitbewegen

Demokratische Werte lebendig erleben: An der Auwiesenschule in Hasselroth erfuhren über 80 Schüler*innen in 16 theaterpädagogischen Einheiten, was es bedeutet, Demokratie aktiv zu leben – mit Haltung, Mitgefühl und Mut zur eigenen Meinung. In interaktiven Mini-Dramen setzten sie sich mit realen Alltagssituationen auseinander, diskutierten Lösungen und brachten ihre Ideen auf die Bühne. Themen wie Ausgrenzung, Vorurteile und Mobbing standen dabei im Mittelpunkt.

Nie gefragt, nie erzählt!

Gedenkveranstaltung an die Reichspogrome zur Förderung einer lebendigen Erinnerungskultur durch Ausstellung, Lesungen und Bildungsangebote – das Projekt „Nie gefragt – nie erzählt“ in der ehemaligen Synagoge Gelnhausen schafft vom 9. bis 23. November 2025 Raum für persönliche Begegnung, historische Aufarbeitung und gesellschaftlichen Dialog.
Mit dabei: Lesung und Ausstellungseröffnung am 09.11. mit Hans Riebsamen, Katharina Fertsch-Röver und Fotograf Rafael Herlich sowie ein Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Benz am 19.11.

Gesicht zeigen – Vielfalt sichtbar machen

„Gesicht zeigen – Vielfalt sichtbar machen“ ist eine Wanderausstellung, die auf Vorurteile, Diskriminierung und gesellschaftliche Vielfalt aufmerksam macht. Ergänzt durch Texte und QR-Codes, bieten die Bilder persönliche Einblicke und weiterführende Informationen. Die Ausstellung ist flexibel einsetzbar, barrierearm zugänglich und eignet sich ideal für Bildungsprojekte, Veranstaltungen und den Einsatz in Schulen oder Kultureinrichtungen.