Was ihr nicht seht!

Rassismus ist auch in unserer Gesellschaft bittere Realität, oft jedoch für Außenstehende unsichtbar. Nicht betroffene übersehen Rassismus oft. Vom 8. bis 21. August 2026 holt der Arbeitskreis Asyl – Vielfalt in Maintal e.V. die eindrückliche Wanderausstellung „@wasihrnichtseht“ von Dominik Lucha nach Maintal. An drei verschiedenen Stationen – darunter dem Rathaus und der Erich Kästner Schule – macht das ehemalige Instagram-Projekt anonyme Alltags- und Rassismuserfahrungen von People of Color sichtbar. Die interaktive Ausstellung lädt Schulklassen, Vereine und Bürger*innen dazu ein, durch begleitete Gallery-Walks und Gesprächsabende aktiv den eigenen Alltagsrassismus zu reflektieren und gemeinsam Flagge zu zeigen.
Voll motiviert mit Osman Çitir

Gegen Vorurteile und Ausgrenzung: Das Projekt „voll motiviert – Zukunft mit Perspektive“ bringt frischen Wind an die Maintaler Erich-Kästner-Schule. Am 18. August 2026 bricht Jugendcoach und Comedian Osman Çitir den klassischen Frontalunterricht auf. Durch einen dynamischen Dreiklang aus packender Bühnenshow, interaktivem Coaching und persönlichem Dialog erreicht er die Jugendlichen auf Augenhöhe. Mit Humor und seiner eigenen Lebensgeschichte setzt er starke Impulse für Respekt, Toleranz und demokratische Werte.
Antiziganismus erkennen – Vielfalt verstehen

Dieses multimediale Bildungsangebot für Schulklassen klärt über die Geschichte, Gegenwart und Folgen von Antiziganismus auf. In Workshops, durch Zeitzeug:innenarbeit und mit interaktiven Materialien setzen sich die Schüler*innen mit der Verfolgung der Sinti und Roma sowie mit aktuellen Formen von Diskriminierung auseinander. Eine Lesung mit dem Autor und Referenten Louis Pawellek macht die NS-Geschichte der Sintezza Agnes Geißler persönlich erfahrbar.
Gelnhausen und die Menschenrechte

Der Stadtrundgang „Gelnhausen und die Menschenrechte“ führt am 10. Dezember 2025 zu historischen Orten der Stadt. Dabei zeigt er, wie sich Krisen, Verfolgung und gesellschaftliche Entwicklungen auf das Leben der Menschen auswirkten – und warum Menschenrechte heute weiterhin geschützt werden müssen. Der Rundgang verbindet lokale Geschichte mit aktuellen Fragen zu Demokratie und Verantwortung. Anmeldung über die Bildungspartner Main-Kinzig GmbH.
Mobbing – Wenn Ausgrenzung einsam macht

Das Theaterstück thematisierte, wie schnell Ausgrenzung im Schulalltag entstehen kann und welche Folgen sie für Betroffene und Mitwirkende hat. Durch interaktive Szenen wurden die Schüler:innen aktiv einbezogen und erlebten, wie wichtig Empathie, gegenseitiger Respekt und Zivilcourage sind. Ziel des Projekts war es, das Bewusstsein für (Cyber-)Mobbing zu schärfen, Handlungsstrategien im Umgang mit Konflikten zu vermitteln und ein verantwortungsvolles Miteinander zu fördern.
Demokratie inklusiv – mitdenken, mitbewegen

Demokratische Werte lebendig erleben: An der Auwiesenschule in Hasselroth erfuhren über 80 Schüler*innen in 16 theaterpädagogischen Einheiten, was es bedeutet, Demokratie aktiv zu leben – mit Haltung, Mitgefühl und Mut zur eigenen Meinung. In interaktiven Mini-Dramen setzten sie sich mit realen Alltagssituationen auseinander, diskutierten Lösungen und brachten ihre Ideen auf die Bühne. Themen wie Ausgrenzung, Vorurteile und Mobbing standen dabei im Mittelpunkt.
Nie gefragt, nie erzählt!

Gedenkveranstaltung an die Reichspogrome zur Förderung einer lebendigen Erinnerungskultur durch Ausstellung, Lesungen und Bildungsangebote – das Projekt „Nie gefragt – nie erzählt“ in der ehemaligen Synagoge Gelnhausen schafft vom 9. bis 23. November 2025 Raum für persönliche Begegnung, historische Aufarbeitung und gesellschaftlichen Dialog.
Mit dabei: Lesung und Ausstellungseröffnung am 09.11. mit Hans Riebsamen, Katharina Fertsch-Röver und Fotograf Rafael Herlich sowie ein Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Benz am 19.11.
Gesicht zeigen – Vielfalt sichtbar machen

„Gesicht zeigen – Vielfalt sichtbar machen“ ist eine Wanderausstellung, die auf Vorurteile, Diskriminierung und gesellschaftliche Vielfalt aufmerksam macht. Ergänzt durch Texte und QR-Codes, bieten die Bilder persönliche Einblicke und weiterführende Informationen. Die Ausstellung ist flexibel einsetzbar, barrierearm zugänglich und eignet sich ideal für Bildungsprojekte, Veranstaltungen und den Einsatz in Schulen oder Kultureinrichtungen.
Demokratiebrücke

Die Demokratiebrücke ist ein interaktives Experiment, das Kindern und Jugendlichen auf spielerische Weise Demokratie näherbringt. Sie besteht aus 21 Schaumstoffwürfeln, die mit Werten wie Freiheit, Vielfalt und Teilhabe beschriftet sind. Richtig zusammengesetzt entsteht eine selbsttragende Brücke, die mit jedem entfernten Element instabiler wird, bis sie schließlich zusammenbricht. Dieses Konzept bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten und lässt sich leicht in verschiedene pädagogische Konzepte integrieren.
Gesicht zeigen

„Gesicht zeigen“ ist eine Wanderausstellung von PINOT, die auf Vorurteile und Diskriminierung in Deutschland aufmerksam macht. Die Ausstellung präsentiert Fotografien, die verschiedene Menschen und deren Geschichten zeigen. Jedes Bild wird durch erklärende Texte und QR-Codes ergänzt, die weiterführende Informationen bieten. Sie kann problemlos als Basis für Projekte genutzt oder in größere Veranstaltungen integriert werden.